DiS – Dortmunder inklusives Soundfestival: Itzhak Perlman – Ein Leben für die Musik (Doku)

Vorführungen:

  • Mo, 1. Oktober 2018 um 19:00 Uhr

Der Eintritt beträgt 7 Euro / 6 Euro ermäßigt.
Das sweetSixteen-Kino ist barrierefrei zugänglich.

Ende September findet bereits zum sechsten Mal das Dortmunder inklusive Soundfestival „DiS“ statt. Es ist das einzige inklusive Festival des Ruhrgebietes und wird alle zwei Jahre vom Verein Gesamtkunstwerk e.V. organisiert, um inklusive Kulturarbeit auf verschiedensten Ebenen und mithilfe unterschiedlicher Ausdrucksformen erlebbar zu machen. Die BesucherInnen erwartet in der Zeit vom 21. September bis zum 7. Oktober 2018 ein umfangreiches musikalisches Programm mit Jazz, Welt- und Popmusik, aber auch Theateraufführungen, Kino und eine Kunstausstellung sind geplant.“ schreiben die Nordstadtblogger über das 6. Dortmunder inklusive Soundfestival und noch viel mehr: https://www.nordstadtblogger.de/sechstes-inklusives-soundfestival-geht-auf-tour-volles-programm-auf-buehnen-in-dortmund-und-in-bochum/


Wir zeigen im Rahmen von DiS gleich zwei wunderbare Filme,
beide am Montag, 01. Oktober:
um 19h die Doku ITZHAK PERLMAN und
um 21h DIE FABELHAFTE WELT DER AMELIE.


Zum Film ITZHAK PERLMAN

Alison Chernicks bezaubernde Dokumentation zeigt uns den großartigen Musiker, dessen Eltern aus Polen nach Israel emigrierten und der als Musikstudent so schmerzlich darum kämpfen musste, ernst genommen zu werden, da die Musikhochschulen nur auf seine Behinderung achteten. Itzhak selbst ist witzig, respektlos und selbstironisch.

Von Schubert zu Strauss, von Bach zu Billy Joel – Itzhak Perlmans Violine lässt uns Eintauchen in den Grund menschlicher Erfahrung. Dieser bezaubernde Dokumentarfilm schildert die Kämpfe des Geigenvirtuosen als Polio-Überlebender und als jüdischer Emigrant und hält uns vor Augen, warum Kunst so unerlässlich ist für das Leben.

„Er betet mit seiner Geige“, sagt Amnon Weinstein, bekannter Violinenmacher aus Tel Aviv. Es geht darum, sowohl Schwierigkeiten als auch Feierlichkeiten des realen Lebens erfahrbar zu machen. Die Filmemacherin Alison Chernick, die bereits Jeff Koons, Matthew Barney, Martin Margiela und Roy Lichtenstein filmisch portraitierte, möchte ein breites Bild schaffen und mit der Kamera unter die Oberfläche der „berühmten Person“ blicken.

So zeigt sie ein Leben mit Höhen und Tiefen statt einer gradlinigen Erfolgsgeschichte. Itzhak begann seine Kariere als junger Musikstudent, wurde an der Hochschule vor allem auf seine Behinderung reduziert. Seine persönliche humorvolle wie ernste Geschichte wird von und mit ihm selbst, anderen Musikern, Familie und Freunden und allen voran seiner Ehefrau erzählt. Es entsteht ein Portrait des berühmten Violinisten, eingebettet in kraftvolle Musik, Wärme, Humor und über allem, Liebe.