Vorführungen:

  • Do, 19. Juli 2018 – So, 22. Juli 2018 um 19:00 Uhr
  • Do, 26. Juli 2018 – So, 29. Juli 2018 um 17:00 Uhr
  • Di, 31. Juli 2018 um 17:00 Uhr
  • Mi, 1. August 2018 um 17:00 Uhr

Rosa ist nie aus Bubenhausen weggezogen. Zwei Jahre jünger als Toni, arbeitet sie als Sozialarbeiterin für die von der Kirche verwaltete Flüchtlingsunterkunft. Sie lebt in der „Kommune“, der einzigen WG des Dorfes. Bodenständig und lebensfroh wird sie von der Dorfgemeinde als aktives Mitglied scheinbar vollständig akzeptiert. Wegen ihrer Homosexualität sieht sie sich jedoch häufig mit einer meist unter Sarkasmus verborgenen Alltagshomophobie konfrontiert. Um den Frieden zu wahren, geht sie einer offenen Konfrontation jedoch stets aus dem Weg.

Toni hat zunächst mit dem Mikrokosmos Dorf und ihren konservativen Eltern zu kämpfen. Dann trifft sie auf Rosa. Beide erkennen sich als Gleichgesinnte und Rosa lässt Toni an ihrem Leben teilhaben. Während sie so den Sommer auf dem Land genießen, fasziniert sich Rosa zunehmend für Toni und deren freie Sicht auf die Welt. Gleichzeitig findet Toni durch Rosas aufgeschlossene Art einen Zugang zum Leben im Dorf. Die Grenzen zwischen Freundschaft und Beziehung beginnen für beide zu verschwimmen, bis die beiden von der Realität eingeholt werden. Als Rosa ihren Job verliert, wird die gerade erst gewachsene Beziehung auf eine schwere Probe gestellt.

Landrauschen räumte beim diesjährigen Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken den Preis für den besten Spielfilm, den Drehbuchpreis, sowie den Preis der ökumenischen Jury ab.