Meine glückliche Familie / mittwochs im Original: Chemi Bednieri Ojakhi (OmdU) (Bundesstart)

  • Drama
  • GEO/DE/FR 2017
  • mittwochs im georgischen Original mit deutschen Untertiteln
  • Regie: Nana Ekvtimishvili, Simon Gross
  • 120 Min
  • FSK nicht bekannt
  • offizielle Filmseite

Vorführungen:

  • Do, 13. Juli 2017 – So, 16. Juli 2017 um 19:00 Uhr
  • Di, 18. Juli 2017 – So, 23. Juli 2017 um 21:00 Uhr
  • Di, 25. Juli 2017 – Mi, 26. Juli 2017 um 21:00 Uhr

Mittwochs zeigen wir MEINE GLÜCKLICHE FAMILIE im georgischen Original (CHEMI BEDNIERI OJAKHI) mit deutschen Untertiteln.

An ihrem 52. Geburtstag wird der Literaturlehrerin Manana (Ia Shugliashvili) klar, wie unbefriedigend ihre Situation ist. In einer kleinen Familienwohnung lebt sie zusammen mit drei Generationen. Ständig wird sie in Anspruch genommen, doch was sie möchte, fragt keiner. Nicht ihr Mann Soso (Merab Ninidze), nicht ihre Mutter Lamara (Berta Khapava), nicht ihre verheiratete Tochter Nino (Tsisia Kumsishvili). Manana zieht kurzerhand aus. Eine Erklärung dafür bleibt sie schuldig. Die Familie ist schockiert. Was sollen die Leute sagen? Mananas Bruder droht ihr unverhohlen. In ihrer neuen Wohnung kann Manana endlich durchatmen, zum ersten Mal in ihrem Leben ist sie allein.

  • Ekvtimishvili und Gross zeigen die Schwierigkeit, gerade aus einem vordergründig wohlwollenden Patriarchat auszubrechen, das seinen Frauen Lieder singt. Ihre Feinfühligkeit dabei erinnert an den großen Otar Ioselliani, heute 83. Die Hauptdarstellerin Ia Shugliashvili ist eine Entdeckung (Berliner Zeitung)
  • „My Happy Family“ macht die patriarchalische Bevormundung der Frauen auf unterhaltsame Weise dingfest. (Tagesspiegel)
  • In ihrem aktuellen Forums-Beitrag „My Happy Family“ gelingt es dem georgisch-deutschen Regieduo nun mit prägnanten Momentaufnahmen und in atmosphärisch dichten Bildern, die Entwicklung Mananas filmisch überzeugend zu inszenieren. (taz)
  • (..) ein melancholisch-lebensfrohes und rauschhaft inszeniertes Drama (Spiegel)
  • Ein schöner leiser Film über eine Emanzipation (Perlentaucher.de /Berlinale Blog)
  • (..) ein präzises und liebevolles Portrait des Habitats Großfamilie (cult:online)