Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens (+ Live-Musik)

Vorführungen:

  • Fr, 28. April 2017 um 19:30 Uhr

Stummfilmvorführung mit Live-Musik: HISTOPLASMOSE [2004] von InterZone Perceptible

Eintritt: 10 Euro / 8 Euro ermäßigt

InterZone Perceptible ist seit 17 Jahren ein Begriff in Sachen Stummfilmvertonung auf höchstem Niveau. Mit elektrifiziertem Akkordeon, E-Bass, Live-Elektronik und Zuspielungen holen die beiden an der Folkwang Hochschule Essen studierten Musiker Sven Hermann und Matthias Hettmer den Stummfilm der 10er/20er-Jahre ins 21. Jahrhundert. International tätig spielten sie auf Einladung des Goethe-Instituts in Süd-Korea, Finnland und in den USA, auf diversen Stummfilmfestivals im europäischen Raum und platzieren Stummfilmreihen in NRW. Das meist düstere Repertoire besteht mittlerweile aus 30 Filmen und jeder verlangt nach einer eigenen „industrial soundart“ Klanglandschaft, die keine äußeren Geschehnisse illustriert, sondern die inneren Welten der Film-Figuren ausleuchtet. Ein akribisches Sounddesign erzeugt die Illusion eines aus der Leinwand heraus wachsenden Klanges.

Am 28. April 2017 spielt InterZone Perceptible (www.i-p-music.com) im Sweetsixteen Kino Dortmund den Live-Soundtrack HISTOPLASMOSE zum StummFilmHorror NOSFERATU – EINE SYMPHONIE DES GRAUENS von Friedrich Wilhelm Murnau aus dem Jahre 1922. Der Horrorklassiker und Urvater aller Dracula-Verfilmungen wird zu einer Dark Ambient Klangreise für elektrifiziertes Akkordeon, gestrichenen E-Bass, Live-Elektronik, kleinen Gong, (Schrei-)Stimme, EinMannFrauenchor, Zuspielungen, elektrifizierte Dachlatte, mikrophoniertes Styropor, Kuchengabel auf Glasscheibe, singende Weingläser, Kinderglockenspiel, Loop-Sampler und Keyboards. Die beiden Industrial soundart Spezialisten warten darauf, den Weg ins Ohr des Dortmunder Publikums zu finden, auf dass die Histoplasmose das Tor ins Schattenreich öffnet.

Filminhalt

NOSFERATU – EINE SYMPHONIE DES GRAUENS
Thomas Hutter ist Sekretär eines Maklers in Wisborg und lebt dort glücklich mit seiner Frau. Eines Tages schickt ihn sein Chef auf eine Dienstreise nach Transsylvanien, um mit dem Grafen Orlok über den Kauf eines Hauses zu verhandeln. Ellen, seine Frau, ahnt nichts Gutes, sie spürt die Gefahr, in die ihr Mann sich begibt, kann ihn aber nicht zurückhalten. In einem Gasthaus in den Karpaten warnt ihn der Wirt ebenfalls vor dem Grafen, und die Wirtin gibt ihm ein Buch über Nosferatu, den blutsaugenden Vampir… Der Graf empfängt Hutter in seiner Burg zu einem nächtlichen Abendessen, und er unterzeichnet den Kaufvertrag. Als Hutter aber am nächsten Morgen im Schloß erwacht, entdeckt er kleine rote Male an seinem Hals und ahnt, welchem Grauen er gegenübersteht: Orlok ist ein Vampir. In der zweiten Nacht überfällt Orlok ihn in seinem Schlafzimmer – und am nächsten Morgen belädt der Graf einen Pferdewagen mit Särgen und eilt davon. Da verläßt auch Hutter fluchtartig das Schloß, denn er hat Angst, daß das Gespenst auf dem Weg zu seiner Frau ist. Eines Tages legt ein führerloses Geisterschiff in Wisborg an, dessen Fracht Pest, Tod und Verderben über die Bewohner bringt. Graf Orlok ist angekommen, und mit ihm wütet die Pest in der Stadt. Ellen erkennt die Herausforderung, und um das unheilvolle Schicksal aufzuhalten, opfert sie sich und gibt sich dem Vampir hin. In den ersten Sonnenstrahlen des neuen Morgens löst sich die mysteriöse Gestalt in Nichts auf.