• Drama
  • DE/CN/IN 2018
  • mittwochs: Originalfassung mit deutschen Untertiteln
  • Regie: Marvin Litwak
  • 118 Min
  • FSK: ab 12 Jahren
  • offizielle Filmseite

Vorführungen:

  • Do, 19. April 2018 um 19:00 Uhr
  • Fr, 20. April 2018 um 21:00 Uhr
  • Sa, 21. April 2018 – So, 22. April 2018 um 19:00 Uhr
  • Mi, 25. April 2018 um 19:00 Uhr
  • Do, 26. April 2018 – Sa, 28. April 2018 um 21:00 Uhr
  • So, 29. April 2018 um 17:00 Uhr
  • Di, 1. Mai 2018 – Mi, 2. Mai 2018 um 17:00 Uhr

Zur Vorstellung am Freitag, 20. April wird das Filmteam zum Filmgespräch anwesend sein.

Nach dem Tod seines Vaters realisiert der junge Tibeter Dorjee, was es heißt, in seinem eigenen Land ohne Sprache, Kultur und Freiheit aufzuwachsen. Getrieben von der Angst, die Seele seines Vaters könne nie wiedergeboren werden solange er trauert, beschließt er zu handeln. Er wird während des letzten großen Aufstands der Tibeter verhaftet und durchlebt sechs Monate Haft und Folter in einem chinesischen Gefängnis. Als er von seiner Mutter freigekauft wird, muss er seine Familie und sein Land verlassen. Nach einem mehrwöchigen Fußmarsch über das Himalaya-Gebirge landet er schließlich im Exil in Indien. Zwischen den engen Gassen der tibetischen Enklave in Delhi muss er sich zwischen einem neuen, im Exil gefangenen Leben oder dem andauernden Kampf für Freiheit in Tibet entscheiden.

Die Geschichte von PAWO basiert auf der wahren Geschichte des jungen tibetischen Aktivisten Jamphel Yeshi, der sich 2012 aus Protest gegen die chinesische Besetzung Tibets auf einer Demonstration in Delhi öffentlich verbrannte. Zufällig ist ein Fotograf in der Nähe, der diesen entsetzlichen Moment im Bild festhält. Das Foto, auf dem Jamphel in Flammen über die Straße rennt, ging um die Welt und wurde überall in der Presse veröffentlicht. Bis heute gilt es als Symbol des tibetischen Widerstands.
Jampel Yeshi steht mit seinem öffentlichen Selbstmord in einer langen schmerzlichen Tradition tibetischer Aktivisten, die sich seit 1998 verbrannt haben, um ein eindringliches Zeichen des Protests zu setzen. Zwischen 1998 und 2015 setzten sich 150 Personen in Brand, darunter viele buddhistische Mönche.

Der Regisseur

Marvin Litwak wurde 1986 als Sohn einer Einwandererfamilie aus Polen und Österreich in Hagen (Westfalen) geboren. Nach dem Abitur 2008 machte er seine ersten Schritte im Filmgeschäft als Kameraassistent für diverse TV-Formate. Schnell flammte seine Leidenschaft für das Filmemachen auf und er begann ein Film/Regie Studium an der Kunsthochschule Ruhrakademie. Dort drehte er seine ersten Dokumentarfilme und Short Fictions, sowie Musikvideos für populäre Bands wie Luxuslärm und Blue Angel Lounge. 2012 beendete er sein Studium mit dem Diplom-Kurzfilm Klowinski. Anschließend arbeitete er als Kameramann, Autor und Producer für TV-Sender und in der Werbung. Seit 2014 ist er Geschäftsführer und Gründer der Dortmunder Produktionsfirma Das Department – zusammen mit seinem Freund und Kameramann Amin Oussar. 2016 realisierte er seinen Debütspielfilm PAWO.