Stummfilm mit Livemusik Interzone perceptible: Orlacs Hände

Vorführungen:

  • Mo, 24. September 2018 um 19:00 Uhr

Eintritt: 10 Euro / 8 Euro ermäßigt

Mit E-Bass und Live-Elektronik, sowie Zuspielungen begleitet der Musiker und Komponist Matthias Hettmer den Stummfilm „Orlacs Hände“ mit einer Musik, die subtil die Schwingungen des Films in sich aufnimmt. Mit Unterstützung elektronischer Sounds verwandelt sich der E-Bass zu einem instrumentalen Chamäleon und zeigt sich in unterschiedlichsten Klangskostümen, um der differenzierten Machart des Filmes gerecht zu werden.

Matthias Hettmer (1973, Marl) studierte instrumentale und elektronische Komposition bei Nicolaus A. Huber und Dirk Reith am ICEM (Folkwang Hochschule Essen). Als E-Bassist spielte er in den unterschiedlichsten Formationen im In- und Ausland, lehrte „Arbeit mit elektroakustischen Medien und Live-Elektronik“ an der Universität Dortmund, brachte in diversen Projekten elektronische Musik mit Performance zusammen und gründete u.a. mit dem Akkordeonisten und Komponisten Sven Hermann ein Ensemble für experimentelle Musik unter dem Namen Interzone perceptible (IP), mit dem er bereits mehrfach im sweetSixteen-Kino aufgetreten ist.

Zum Film:

Der berühmte Pianist Orlac erleidet eines Tages einen Unfall, bei dem seine Hände schwer verletzt werden. Damit ihm nicht der Inhalt seines Lebens, das Klavierspiel, genommen wird, entschließt sich der Chirurg kurzerhand, Orlac die Hände eines kurz zuvor hingerichteten Raubmörders zu geben.

Doch obgleich Orlac nun körperlich wieder vollkommen gesund ist, will seine Spielkunst einfach nicht zurückkehren. Außerdem steigert er sich in den Wahn, durch die Hände des Mörders auch dessen brutale Neigungen erhalten zu haben. Geheimnisvolle Zeichen und Drohbriefe nähren diese Zwangsvorstellung. Als sein reicher Vater ermordet wird, mit dem er verfeindet war, gerät er unter Mordverdacht. Ist Orlac der Täter oder aber das Opfer einer Intrige?