The King – Mit Elvis durch Amerika (Doku) (Bundesstart)

Vorführungen:

  • Do, 10. Mai 2018 – So, 13. Mai 2018 um 19:00 Uhr
  • Di, 15. Mai 2018 – Mi, 16. Mai 2018 um 19:00 Uhr
  • Do, 17. Mai 2018 um 21:00 Uhr
  • Sa, 19. Mai 2018 – So, 20. Mai 2018 um 21:00 Uhr
  • Do, 1. Januar 1970 um 11:00 Uhr

Ein musikalisches Road-Movie, das quer durch Amerika führt: 40 Jahre nach dem Tod von Elvis Presley reiste der vielfach ausgezeichnete Autor und Regisseur Jarecki des Präsidentschaftswahlkampfes 2016 in dem alten Rolls Royce des Sängers von New York über Las Vegas bis in den tiefen Süden, um das Land an einem kritischen Wendepunkt seiner Geschichte zu erleben. „The King – Mit Elvis durch Amerika“ ist zugleich politische Bestandsaufnahme und kulturelles Porträt. Auf seiner Reise trifft Jarecki an zahllosen Orten auf Mitreisende, manche prominent, andere nicht, die in dem Auto über Elvis und Amerika reden: eine Parallelaufnahme über den Aufstieg des Sängers und Abstieg seines Landes. So wie Elvis sich verführen lässt und an dem Giftcocktail von Geld und Machtgier zugrunde geht, wird auch das Land vom Raubtierkapitalismus ausgehöhlt, in dem ein Spielkasinobesitzer und Reality-TV-Star mit bislang unerreichter Vulgarität das Präsidentenamt innehat und auftritt wie ein Monarch.

Zu den Prominenten gehören Ethan Hawke, Mike Myers, Chuck D, Ashton Kutcher, Dan Rather, James Carville, Emmylou Harris und Alec Baldwin. Dazu kommen musikalische Auftritte von Emi Sunshine and the Rain, John Hiatt, M. Ward, Immortal Technique, Loveful Heights u.v.m.

Auf die Frage, wie er auf die Idee kam, den amerikanischen Traum durch die Augen von Elvis Presley zu erforschen, antwortete Jarecki in einem Interview: „Als ich 2014 mit meinem Film „The House I Live In“ auf Promotour war, kam mir die Idee für THE KING – MIT ELVIS DURCH AMERIKA. Es dämmerte mir, dass Elvis „Geschichte“ untrennbar mit dem des amerikanischen Traums verbunden war, aber nicht nur in seinem Aufstieg. Vielmehr sah ich, dass in der Fülle seines Lebens eine Metapher für den Aufstieg und Fall des Landes lag. Je mehr ich über die Parallelen nachdachte, desto schärfer und erleuchtete sie.“

Eugene Jarecki: Der US-amerikanische Dokumentarfilmer hat in Princeton und an der New York University studiert. Bereits sein erster Kurzfilm Season of the Lifterbees wurde vom Sundance Film Festival ausgewählt. Zweimal gewann er dort den Hauptpreis mit Why We Fight (2005) und The House I Live In (2012). Sein Film Reagan (2011) wurde mit einem Emmy ausgezeichnet, (T)ERROR (2015) produzierte Jarecki.

Unter dem Titel PROMISED LAND feierte THE KING – MIT ELVIS DURCH AMERIKA in einer früheren Version seine Premiere auf den Internationalen Filmfestspielen in Cannes 2017 und wurde in Nordamerika im Januar auf dem Sundance Film Festival 2018 vorgestellt.

THE KING – MIT ELVIS DURCH AMERIKA ist ein musikalisches Road-Movie des vielfach ausgezeichneten Dokumentarfilmers Eugene Jarecki („Why We Fight – Die guten Kriege der USA“, „The House I Live In“), der sich im 1963er Rolls Royce des King of Rock ’n‘ Roll im Jahr des Präsidentschaftswahlkampfs 2016 auf eine Reise quer durch die USA begibt.

Der Dokumentarfilmer traf auf seiner Fahrt von der amerikanischen Ost- an die Westküste an den unterschiedlichsten Orten auf prominente Mitreisende wie auch auf zufällige Tramper, die in der altehrwürdigen Limousine über Elvis und ihre Heimat Amerika sinnieren und diskutieren: Eine Parallelaufnahme über den Aufstieg des Sängers und Abstieg seines Geburtslandes. So wie Elvis sich verführen ließ und an dem Giftcocktail von Geld und Größenwahnsinn zugrunde ging, wird auch das Land von einem extensiven Raubtierkapitalismus ausgehöhlt, an dessen Spitze ein Spielkasinobesitzer und Reality-TV-Star mit bislang unerreichter Vulgarität das Präsidentenamt innehat. THE KING – MIT ELVIS DURCH AMERIKA ist zugleich politische Bestandsaufnahme und kulturelles Porträt der facettenreichen gesellschaftlichen Landschaft der USA.

„Elvis´ „Geschichte“ ist untrennbar mit der des amerikanischen Traums verbunden, aber nicht nur was seinen Aufstieg angeht. Mir wurde aber auch bewusst, dass in der Fülle seines Lebens eine Metapher für den Aufstieg und den Abstieg dieses Landes lag. Je mehr ich über die Parallelen nachdachte, desto sichtbarer und schärfer wurden diese.“ Eugene Jarecki