Weserlust Hotel – Der verrückte Filmdreh „All inclusive“ (Doku) + Regisseur (Bundesstart)

Vorführungen:

  • Mi, 10. Oktober 2018 um 19:00 Uhr

Vorstellung in Anwesenheit des Regisseurs + Filmgespräch im Anschluss.
Regulärer Eintritt: 7 Euro / 6 Euro emäßigt.

In „Weserlust Hotel“ machen behinderte Menschen zusammen mit nicht behinderten Menschen einen Film. Es ist der charmante Blick auf den einmaligen Filmdreh zum Spielfilm „All inclusive“ mit verrückten Typen, komischen Momenten und philosophischen Gedanken.

In „All inclusive“ erbt Ricky, sehr fit mit leichten Einschränkungen, ein Hotel und weiß gar nicht, ob er sich darüber freuen soll. Will er wirklich Hotelchef werden? Kann er das überhaupt? Nein, meinen die, die ihren Vorteil wittern. Aber Ricky lässt sich nicht beirren und holt sich Freunde als Unterstützung. Auf dem Weg zu einer endgültigen Entscheidung macht er viel falsch, aber noch mehr richtig!

„Die haben alle irgendwo einen Stich“ sagt Hannelore Sporleder, Köchin Britta im Spielfilm und Protagonistin in der Dokumentation. „Im Film geht es eben darum, dass die Behinderten mit denen, die sich für normal halten, gut zusammenleben können.“ Besser kann man es nicht sagen, ob man nun schizoaffektive Psychosen des maniformen Formenkreises hat oder nicht, was immer das auch sein mag.

Nach „Verrückt nach Paris“ und „All inclusive“ kommt jetzt Eike Besudens „Weserlust Hotel“: Ein lebensfroher Film über die verblüffende Umsetzung von Inklusion. Hier werden Probleme gelöst, wie man es sich vorher gar nicht vorstellen konnte, hier wird um die Ecke gedacht und das sehr erfolgreich. Das außergewöhnliche Making-of eines Spielfilms, in dem behinderte Menschen an der Seite von bekannten Schauspielern (Dominique Horwitz, Doris Kunstmann u.a.) Haupt- und Nebenrollen übernehmen und auch bei anderen Gewerken wie Kamera, Kostüm oder Ausstattung mitwirken.

Der Regisseur

Eike Besuden wurde 1948 in Wildeshausen/Oldenburg geboren. Nach seinem Studium war er zunächst als Lehrer in Bremen tätig. Ab 1976 arbeitete er als Autor, Redakteur und Moderator beim Hörfunk von Radio Bremen. 1987 wechselte er in den Fernsehbereich, wo er als Redakteur Dokumentationen und Features verantwortete und weiterhin als Moderator arbeitete, unter anderem für „buten un binnen“.

1995 gründete Eike Besuden seine eigene Produktionsfirma, die heute Pinguin Studios heißt, und realisierte zahlreiche TV-Dokumentationen, TV-Movies und Kinospielfilme. Darunter auch mehr als ein Dutzend inklusive Filmprojekte mit behinderten Schauspielern. Sein Spielfilm „Verrückt nach Paris“ erregte bundesweites Aufsehen und wurde mit dem Bernhard Wicki Preis auf dem Filmfest Emden-Norderney sowie dem Publikumspreis beim Berlin & Beyond Film Festival San Francisco ausgezeichnet.