Coming of age

Vorführungen:

  • Do, 13. September 2018 – So, 16. September 2018 um 21:00 Uhr
  • Do, 20. September 2018 – Fr, 21. September 2018 um 21:00 Uhr
  • So, 23. September 2018 um 21:00 Uhr

Die Kamera, immer in Bewegung, dicht an ihrem Protagonisten. Immerzu in Unruhe: Jede Einstellung verrät Heimatlosigkeit, Suchen und einen Hauch von Verzweiflung; bis zum Schluss werden sie das nicht ganz ablegen, die Kamera und ihr Protagonist, der 15-jährige Cobain, der gedankenlos von seiner Mutter nach einem Typen benannt wurde, der sich eine Kugel in den Kopf geschossen hat. Auch sonst hat Mia als Mutter komplett versagt. Zwar liebt sie ihren „kleinen Mann“, ist auf ihre unvergleichliche Art liebenswert verrückt und cool drauf, aber durch ihre Drogenexzesse gerät sie immer wieder außer Kontrolle. Und jetzt ist sie erneut schwanger. Doch Cobain will seine Mutter nicht aufgeben. Sie soll nur endlich Verantwortung für sich und das ungeborene Baby übernehmen! Der sechste Spielfilm der niederländischen Regisseurin ist eine bewegende Mutter-Sohn-Geschichte von schmerzhafter Leichtigkeit. Absolut berührend und bei aller Härte voll flirrender Lebensenergie – bis hin zu einem schier atemraubenden Finale.

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  • Drama
  • BEL 2018
  • Mittwochs im Original mit deutschen Untertiteln
  • Regie: Lukas Dhont
  • 105 Min
  • FSK: keine Angabe
  • offizielle Filmseite

Vorführungen:

  • Do, 18. Oktober 2018 – So, 21. Oktober 2018 um 17:00 Uhr
  • Di, 23. Oktober 2018 – Mi, 24. Oktober 2018 um 21:00 Uhr
  • Do, 25. Oktober 2018 um 17:00 Uhr
  • Sa, 27. Oktober 2018 – So, 28. Oktober 2018 um 17:00 Uhr
  • Di, 30. Oktober 2018 – Mi, 31. Oktober 2018 um 21:00 Uhr

Lara, früher Viktor, ist transgender und muss nicht nur ein neues Leben in Brüssel und in die Rolle der Ballerina finden, sondern auch zu sich und ihrer bevorstehenden geschlechtsanpassenden Operation. Lukas Dhonts Erstlingswerk Girl ist ein ruhiges und sanftes Werk, das seiner ebenfalls sehr stillen, sanften Hauptfigur allen Freiraum gibt, sie selbst zu sein und sich langsam, aber beständig zu entwickeln. Und darum geht es in diesem Film, der sich nicht für Voyeurismus oder Drama interessiert. Vielmehr will Girl ehrlich und empathisch auf Laras Leben und Situation blicken, ohne dabei gängige Klischees über trans* Menschen zu bedienen.

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