dokumentarfilm

Nico, 1988 (Doku) (Premiere am 18.07)

Vorführungen:

  • Mi, 18. Juli 2018 um 21:00 Uhr
  • Do, 19. Juli 2018 – Sa, 21. Juli 2018 um 21:00 Uhr
  • Di, 24. Juli 2018 – Mi, 25. Juli 2018 um 17:00 Uhr

Am 18. Juli 1988 ist die deutsche Schauspielerin und Sängerin Nico (Christa Päffgen) verstorben. Grund genug für den Filmverleih das Leben der Muse Warhols und Sängerin von Velvet Underground mit einem großartigen Biopic-Drama zu würdigen. Die Premiere findet auch bei uns, im sweetSixteen-Kino, am 18. Juli (2018) statt.

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Draußen (Doku) am 30. August + Regisseurinnen

  • Dokumentarfilm
  • DE 2018
  • Regie: Johanna Sunder-Plassmann, Tama Tobias-Macht
  • 80 Min
  • FSK nicht bekannt
  • offizielle Filmseite

Vorführungen:

  • Do, 30. August 2018 – Fr, 31. August 2018 um 19:00 Uhr
  • Sa, 1. September 2018 – So, 2. September 2018 um 21:00 Uhr
  • Di, 4. September 2018 – Mi, 5. September 2018 um 17:00 Uhr

Am Donnerstag, 30. August um 19h in Anwesenheit der Regisseurinnen + Gespräch mit Bastian Pütter (bodo e.V.). Draußen portraitiert vier Obdachlose, die in Köln auf der Straße leben. Ausgehend von persönlichen Gegenständen, die aufgeladen sind mit Erinnerungen und Emotionen, öffnet der Film das Tor zu einer Welt, die sonst verschlossen bleibt. Die Filmemacherinnen machen daraus ein faszinierendes Filmerlebnis, atmosphärisch, formal und inhaltlich fesselnde Begegnung mit vier Schicksalen, wobei die wenigen Besitztümer eine wichtige Rolle spielen. Aus dem würdevollen Miteinander von Menschen und Dingen entwickeln sich verblüffende und anrührende Einblicke in das Leben außerhalb der Gesellschaft. Der Film regt nicht nur zu einem Perspektivwechsel an, sondern zeigt Obdachlose, die sich ihren Stolz und ihre Würde erhalten haben.

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Geniale Göttin – Die Geschichte der Hedy Lamarr (Doku)

Vorführungen:

  • Do, 16. August 2018 – Fr, 17. August 2018 um 21:00 Uhr
  • Sa, 18. August 2018 – So, 19. August 2018 um 17:00 Uhr
  • Di, 21. August 2018 – Mi, 22. August 2018 um 21:00 Uhr
  • So, 26. August 2018 – Mi, 29. August 2018 um 17:00 Uhr

Der Hollywood-Star Hedy Lamarr (Mädchen im Rampenlicht, Samson und Delilah) galt einst als weltweit schönste Frau und feierte als Filmschauspielerin besonders in den 1940er Jahren große internationale Erfolge. Ihr Dasein als Wissenschaftlerin und ihre Pionierarbeit im Bereich der Mobilfunktechnik war hingegen nie Teil öffentlicher Diskussion. Zu Unrecht als „ein weiteres schönes Gesicht unter vielen“ betitelt, hat Hedys eigentliches Erbe viel mehr Gewicht. Als österreichische Jüdin, die nach Amerika emigrierte, erfand sie ein störungsgesichertes Fernmeldesystem, das zur Niederlage des Dritten Reiches hätte beitragen können. Sie wollte ihr Patent der amerikanischen Marine übergeben, wurde aber abgewiesen – sie solle lieber Küsse gegen Kriegsanleihen verkaufen. Kurz vor ihrem Tod entdeckten Wissenschaftler ihre Erfindung, die als Basis der heutigen Kommunikationstechnik für sichere WiFi-, GPS- und Bluetooth-Verbindungen dient.

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Femmes Totales: Speak Up / Ouvrir la voix (Doku)

  • Dokumentarfilm
  • FR 2017
  • Dokus zeigen wir immer im Original mit deutschen Untertiteln / Voice-Over
  • Regie: Amandine Gay
  • 127 Min
  • FSK nicht bekannt
  • offizielle Filmseite

Vorführungen:

  • Di, 7. August 2018 – Mi, 8. August 2018 um 17:00 Uhr
  • Sa, 18. August 2018 – So, 19. August 2018 um 21:00 Uhr

Durch SPEAK UP erheben europäische Schwarze Frauen ihre Stimme: Der Film konzentriert sich dabei auf die kollektiv erlebte Diskriminierung Schwarzer Frauen und den Kampf, sich das allgemein geltende Narrativ anzueignen: Also selbst zu definieren, was eine schwarze weibliche Perspektive ausmacht!

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Itzhak Perlman – Ein Leben für die Musik (Doku)

Vorführungen:

  • Do, 9. August 2018 – So, 12. August 2018 um 19:00 Uhr
  • Di, 14. August 2018 – Mi, 15. August 2018 um 19:00 Uhr

Von Schubert bis Strauß, von Bach bis Brahms, Mozart bis… Billy Joel – Itzhak Perlmans Geigenspiel geht weit über eine bloße Darbietung hinaus: Mit seinem Spiel beschwört er die Höhen und Tiefen der menschlichen Erfahrungen herauf. „Mit der Violine beten“, nennt es der berühmte Geigenbauer Amnon Weinstein. Alison Chernicks bezaubernde Dokumentation zeigt uns den großartigen Musiker, dessen Eltern aus Polen nach Israel emigrierten und der als Musikstudent so schmerzlich darum kämpfen musste, ernst genommen zu werden, da die Musikhochschulen nur auf seine Behinderung achteten. Itzhak selbst ist witzig, respektlos und selbstironisch. Der Film zeigt seine Lebensgeschichte in Gesprächen mit meisterlichen Musikern, mit Familie und Freunden und mit seiner hingebungsvollen Frau Toby, mit der er seit 50 Jahren verheiratet ist.

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Fly Rocket Fly – Mit Macheten zu den Sternen (Doku)

Vorführungen:

  • Do, 27. September 2018 – So, 30. September 2018 um 17:00 Uhr

Doku über die Orbital Transport- und Raketen Aktiengesellschaft, kurz OTRAG, die in den 1970er Jahren nach alternativen Antriebssystemen für Raketen forschte. Die OTRAG war die erste private Raumfahrtfirma der Welt und wurde 1975 von Lutz Tilo Kayser in Stuttgart gegründet. Da von dort allerdings keine Raketen starten durften, einigten sich Kayser und seine Mitstreiter mit Mobutu Sese Seko, dem damaligen Präsidenten von Zaire (der heutigen Demokratischen Republik Kongo): Der Diktator überließ ihnen eine Fläche Regendwald von der Größe der DDR, um dort Raketentests durchführen zu können, inklusive eigener Metzgerei und Marihuana-Plantage. Doch nach den ersten erfolgreichen Starts, rückt die OTRAG in den Fokus der Weltpolitik. Regisseur Oliver Schwehm Kaysers erzählt akribisch die Chronik der OTRAG und hat mit dieser Doku einen Hybrid zwischen Science Fiction, Politithriller, Wirtschaftskrimi und Abenteuerfilm geschaffen.

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Shut up and play the piano (Doku)

Vorführungen:

  • Do, 20. September 2018 um 19:00 Uhr
  • Sa, 22. September 2018 um 19:00 Uhr
  • Di, 25. September 2018 – Mi, 26. September 2018 um 19:00 Uhr
  • Do, 27. September 2018 – So, 30. September 2018 um 21:00 Uhr

Dokumentation über den exzentrischen Musiker und Komponisten Chilly Gonzales, der bei seinen Auftritten ganz selbstverständlich gegensätzliche und scheinbar unvereinbare Musikgattungen wie Kammermusik, Rap und elektronische Musik miteinander vermengt. Aufgrund seines einzigartigen Stils gilt Gonzales als Vorbild für zahlreiche andere Künstler, darunter Feist, Jarvis Cocker, Peaches, Daft Punk und Drake. In „Shut Up And Play The Piano“ zeichnet der Regisseur, Philipp Jedicke, den Weg von Gonzales aus seiner kanadischen Heimat über die Berliner Underground-Szene der 90er Jahre bis in die Pariser Konzerthäuser der Gegenwart nach und beleuchtet dessen Bühnenfigur von allen Seiten. In der Dokumentation ist unveröffentlichtes Material aus Gonzales’ persönlichem Video-Archiv genauso zu sehen wie neu gedrehte Interviews, Live-Mitschnitte von Auftritten und Spielfilmszenen.

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Das Prinzip Montessori – Die Lust am Selber-Lernen (Le Maître est l’enfant) (Doku)

Vorführungen:

  • Do, 6. September 2018 – So, 9. September 2018 um 17:00 Uhr
  • Di, 11. September 2018 – Mi, 12. September 2018 um 17:00 Uhr
  • Di, 18. September 2018 – Mi, 19. September 2018 um 21:00 Uhr

Das Prinzip Montessori – Die Lust am Leben taucht ein in die magische Welt der geistigen Autonomie des Menschen, die Maria Montessori vor 100 Jahren erstmals ausformulierte. Als der Filmemacher Alexandre Mourot zum ersten Mal Vater wird, kommen eine ganze Menge neuer Fragen auf ihn zu. Sobald sie laufen kann, möchte seine Tochter alles entdecken und vor allem – auf eigene Faust und ohne Hilfe. Dabei gibt es allerlei Gefahren, die jedem Erwachsenen den Angstschweiß auf die Stirn treiben: an der Kante kann man stolpern, von der Leiter lässt es sich gut fallen oder von der Treppe schön herunterpurzeln. Am 6.9. gibt die Filmpatin Vanessa Vichtl vom Nido Kindergarten eine Einführung zum Thema des Filmes.

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Global Family (Doku) Preview am 25.6. um 19h mit Regisseurgespräch

  • Dokumentarfilm
  • DE/CA/ET/IT 2017
  • Alle Dokus laufen im Original mit deutschen Untertiteln oder Voice-Over
  • Regie: Melanie Andernach, Andreas Köhler
  • 86 Min
  • FSK nicht bekannt
  • offizielle Filmseite

Vorführungen:

  • Mo, 25. Juni 2018 um 19:00 Uhr
  • Do, 28. Juni 2018 – Fr, 29. Juni 2018 um 21:00 Uhr
  • So, 1. Juli 2018 um 21:00 Uhr
  • Di, 3. Juli 2018 – Mi, 4. Juli 2018 um 17:00 Uhr

Am Montag, 25. Juni um 19h wird die Regisseurin Melanie Andernach ihre Doku GLOBAL FAMILY als Preview bei uns vorstellen!
Vom somalischen Bürgerkrieg aus der Heimat vertrieben, lebt die Familie Shaash in aller Herren Länder verstreut. Weil das Asyl der Großmutter in Äthiopien ausläuft, müssen die Familienmitglieder über Kontinente hinweg an einem Strang ziehen. Für ihren transnationalen Dokumentarfilm haben Melanie Andernach und Andreas Köhler die Familie über einen mehrjährigen Zeitraum begleitet. Beim Max Ophüls Preis wurde die Doku als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.

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Auf der Suche nach Ingmar Bergmann (Doku)

Vorführungen:

  • Do, 12. Juli 2018 – So, 15. Juli 2018 um 19:00 Uhr
  • Di, 17. Juli 2018 – Mi, 18. Juli 2018 um 19:00 Uhr
  • Do, 19. Juli 2018 – So, 22. Juli 2018 um 17:00 Uhr
  • Di, 24. Juli 2018 – Mi, 25. Juli 2018 um 19:00 Uhr

Ingmar Bergmans „Das siebente Siegel“ war der Film, der Margarethe von Trotta für das Kino begeisterte und den Wunsch in ihr weckte, selbst Regisseurin zu werden. Jahre später schließt sich der Kreis, als Bergman ausgerechnet von Trottas „Die bleierne Zeit“ als einen der Filme benennt, die ihn am meisten geprägt haben. Anlässlich des 100. Geburtstags des schwedischen Regisseurs folgt von Trotta seinen Spuren und offenbart durch ihren sehr persönlichen Blick auf sein Leben völlig überraschende Seiten der genialen Filmikone. Auf der Suche nach Ingmar Bergman ist eine persönliche, emotionale und cineastische Reise durch das faszinierende Universum der Filmlegende. Neben seltenen Archivaufnahmen und Filmausschnitten sind es vor allem Margarethe von Trottas intensive Gespräche mit Bergmans Familie, Schauspielern und Wegbegleitern, die die facettenreiche Persönlichkeit des Meisters beleuchten.

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Ryuichi Sakamoto: Coda (Doku)

Vorführungen:

  • Do, 12. Juli 2018 – Sa, 14. Juli 2018 um 17:00 Uhr
  • Mo, 23. Juli 2018 um 17:00 Uhr
  • Mo, 30. Juli 2018 um 19:00 Uhr

Ryuichi Sakamoto ist einer der bedeutendsten Künstler unserer Zeit. In den späten 70ern erfindet er mit seiner Band Yellow Magic Orchestra den japanischen Techno-Pop, veröffentlicht als Solo-Künstler erste Alben zwischen elektronischer, klassischer und Weltmusik und wird als Shooting Star gefeiert. In den 80er und 90er Jahren komponiert er legendäre Soundtracks für „Merry Christmas, Mr. Lawrence“, „Der Himmel über der Wüste“ und „Little Buddha“. Für die Filmmusik zu „Der letzte Kaiser“ wird er 1987 mit dem Oscar ausgezeichnet. Seit der Atomkatastrophe von Fukushima engagiert er sich zudem stark als Umweltaktivist und gilt als einer der Wortführer der Anti-Atomkraft-Bewegung in Japan.

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Vorführungen:

  • Mo, 11. Juni 2018 – Fr, 15. Juni 2018 um 11:00 Uhr
  • Di, 19. Juni 2018 – Fr, 22. Juni 2018 um 11:00 Uhr
  • Mo, 25. Juni 2018 – Fr, 29. Juni 2018 um 11:00 Uhr

Schulkinoveranstaltungen im Rahmen der World Press Ausstellung: Die in Belgien geborene Filmemacherin Agnès Varda wird oft als „grand-mère“ der französischen Nouvelle Vague bezeichnet. Wenn dem so ist, müsste die heute fast 90-Jährige wohl die Urgroßmutter des 1983 geborenen Fotografen und Streetart-Künstlers JR sein. Für das dokumentarische Road Movie „Augenblicke: Gesichter einer Reise“ bereisten Varda und JR das ländliche Frankreich, wo sie überlebensgroße Porträts vor Ort lebender Menschen an Gebäude anbringen. Es geht um Land und Leute, Fotografie und Kunst und nicht zuletzt um die persönliche Dynamik zwischen den Reisepartnern. Vorführung nach Absprache.

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Zwischen den Stühlen (Doku) (auch als Sonderveranstaltung möglich)

  • Doku
  • DE 2016
  • Regie: Jakob Schmidt
  • 102 Min
  • FBW Prädikat besonders wertvoll
  • FSK: ab 0 Jahren
  • offizielle Filmseite

Vorführungen:

  • Do, 18. Mai 2017 um 17:00 Uhr

Drei junge Lehrer werden ins kalte Wasser des Schulalltags geworfen und lernen, zu schwimmen oder unterzugehen. Begleitete werden die Referendariaten Katja, Ralf und Anna. Aus ihren Erfahrungen hat Jakob Schmidt eine unterhaltsame Doku gebaut, in der trotz der leichten Stimmung auch die Grundprobleme deutlich werden: Wer in Deutschland unterrichtet, braucht mehr als den Wunsch, Wissen weiterzugeben, nämlich Nerven wie Drahtseile, eine schafsähnliche Geduld und ein großes Herz. Davon erzählt der empfehlenswerte, kleine Film, der sehr viel Spaß macht und dem zu wünschen ist, dass er sich im Kino gegen die Konkurrenz behaupten kann.

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ICH.DU.INKLUSION – Wenn Anspruch auf Wirklichkeit trifft (Doku) (auch als Sonderveranstaltung möglich)

Vorführungen:

  • Do, 4. Mai 2017 um 17:00 Uhr

Seit Sommer 2014 haben in Deutschland Kinder mit Unterstützungsbedarf einen Rechtsanspruch auf gemeinsamen Unterricht in den Regelschulen. Viele Förderschulen wurden daraufhin geschlossen. Die 90-minütige Doku Ich. Du. Inklusion begleitet zweieinhalb Jahre 5 Grundschüler mit und ohne Unterstützungsbedarf. Sie sind Teil des ersten offiziellen Inklusionsjahrgangs an der Geschwister-Devries-Schule in Uedem (Nordrhein-Westfalen). Der Dokumentarfilm zeigt einen offenen und direkten Schulalltag und wie es ist, wenn der Inklusionsanspruch auf Wirklichkeit trifft.

Der Film ist barrierefrei zugänglich mit den Apps Greta & Starks. Greta flüstert Audiodeskription, Starks spielt Untertitel.

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