reihe: gender*

Vorführungen:

  • Do, 12. Oktober 2017 – Sa, 14. Oktober 2017 um 21:00 Uhr
  • Mi, 18. Oktober 2017 um 19:00 Uhr

Jeder kennt die ikonische, stilbildende Kunst von Tom of Finland, doch kaum einer die Geschichte des Mannes dahinter: Zurückgekehrt von der Front des Zweiten Weltkriegs erweist sich für Touko Laaksonen das Leben im Frieden ebenso als Krieg. Im Finnland der Fünfzigerjahre kann er als Homosexueller weder lieben, wen er will, noch sich selbst verwirklichen. Immer der Gefahr einer strafrechtlichen Verfolgung ausgesetzt, die mit Schwulen rigoros umgeht, findet Touko Zuflucht im Zeichnen homoerotischer Bilder. Unter dem Pseudonym Tom of Finland tritt seine Kunst schließlich einen Siegeszug an. Der Künstler entfacht damit nicht nur die „Gay Revolution“, sondern wird auch zur Symbolfigur einer ganzen Generation junger Männer. Der vielfach preisgekrönte Filmemacher Dome Karukoski („Helden des Polarkreises“, „Früher war alles besser“) stellt in seinem spannenden und bewegenden Biopic Touku Laaksonen in den Mittelpunkt – den Menschen, der sich hinter dem Künstlernamen verbirgt.

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God`s own Country (mittwochs: OmU)

  • Drama
  • GB 2017
  • mittwochs im engl. Original mit dt. Untertiteln
  • Regie: Francis Lee
  • 103 Min
  • FSK: ohne Angaben
  • offizielle Filmseite

Vorführungen:

  • Do, 26. Oktober 2017 – So, 29. Oktober 2017 um 21:00 Uhr
  • Di, 31. Oktober 2017 um 17:00 Uhr
  • Mi, 1. November 2017 um 17:00 Uhr
  • Do, 2. November 2017 – So, 5. November 2017 um 17:00 Uhr
  • Mi, 8. November 2017 um 21:00 Uhr

Britisches Liebesdrama um einen jungen Bauern, der eine abgelegene Schafsfarm im archaischen Norden Englands bewirtschaftet. Weil der Vater erkrankt, soll ein rumänischer Saisonarbeiter aushelfen. Dem demonstrativen Misstrauen des wortkargen Landwirts gegenüber dem charismatischen Fremden folgt heimliche Faszination – und bald die große Leidenschaft. Das rigorose Debütwerk überzeugt durch die raue, authentische Darstellung der Farmarbeit, die poetische Qualitäten der schüchternen Lovestory sowie eindrucksvolle Darsteller. „Die britische Antwort auf Brokeback Mountain – nur besser!“ (Indiewire).

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