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A woman captured – Eine gefangene Frau (Doku) + Filmgäste am 12. Oktober

  • Dokumentarfilm
  • HUN 2017
  • Ungarisch mit deutschen Untertiteln
  • Regie: Bernadett Tuza-Ritter
  • 89 Min
  • ab 12 Jahren
  • offizielle Filmseite

Vorführungen:

  • Do, 11. Oktober 2018 – So, 14. Oktober 2018 um 19:00 Uhr
  • Mi, 17. Oktober 2018 um 19:00 Uhr

Zur Vorstellung am 12 Oktober (um 19h) freuen wir uns auf Filmgäste und ein Gespräch im Anschluss an die Vorstellung.
Marisch, eine 52-jährige Ungarin, diente ein Jahrzehnt lang einer Familie – bei 20-Stunden-Arbeitstagen und ohne Arbeitslohn. Ihre Unterdrücker konfiszierten ihre Ausweispapiere und sie darf das Haus nur mit ausdrücklicher Erlaubnis verlassen. Sie behandeln sie wie ein Tier, geben ihr nur Essensreste und kein Bett zum Schlafen. Marisch fristet ihr Dasein in ständiger Angst, träumt jedoch davon, ihr Leben zurückzuerlangen. Die Regisseurin folgt über den Zeitraum einiger Jahre dem Leben einer Frau, die von einer Familie zehn Jahre lang als Haussklavin gehalten wurde – in der Form eines beobachtenden, abendfüllenden Dokumentarfilms. Er wurde fast ausschließlich in dem Haus gedreht, in dem sie eingesperrt war.

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  • Drama
  • DE 2018
  • russisch-ukrainische Originalfassung mit deutschen Untertiteln
  • Regie: Sergei Loznitza
  • 121 Min
  • FSK nicht bekannt
  • offizielle Filmseite

Vorführungen:

  • Do, 30. August 2018 – Fr, 31. August 2018 um 17:00 Uhr
  • Sa, 1. September 2018 – So, 2. September 2018 um 17:00 Uhr
  • Di, 4. September 2018 – Mi, 5. September 2018 um 21:00 Uhr
  • Do, 6. September 2018 – So, 9. September 2018 um 21:00 Uhr

Als Eröffnungsfilm der Cannes-Nebenreihe Un Certain Regard lief Sergei Loznitsas Donbass am 9. Mai, also dem Tag, der in Russland als Tag des Sieges gefeiert wird: Die Region des Donbass in der Ostukraine befindet sich seit dem Kriegsausbruch 2014 im Zerfall. Die Gesellschaft wird als Kollateralschaden zwischen den Großmächten aufgerieben, die hier ihren Kampf austragen. Doch obwohl die Strukturen im Bürgerkrieg bröckeln und die Situation sich nicht bessert, richtet das Auge der Medien und damit der potienziell Anteilnehmenden sich nur noch selten eindringlich hierher.Viele Anwohner*innen der Gegend versuchen, in dem zum Alltag gewordenen Chaos weiterhin ihrem normalen Leben in der Heimat nachzugehen. Mittendrin befindet sich außerdem der deutsche Journalist Michael Walter, dem seine Aufgabe als Berichterstatter weder bei der Einreise noch vor Ort leicht gemacht wird.

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